Besprechung – Moderation

Jeder hat eine Vorstellung, was ein Moderator einer Besprechung oder eines Workshops macht. Aber wann lohnt sich das und bringt es mehr, einen externen Moderator mit professionellem Know-how zu engagieren? Wie ist der dafür notwendige Aufwand und der konkrete Nutzen? Ist ein Moderator neutral? Viele Fragen stellen sich. Und meist geht es um eine ergebnisorientierte Moderation.

Was ist Moderation?

Ein Moderator hat die Leitung einer Besprechung oder eines Workshops und ist verantwortlich für die Organisation, den Ablauf, die Formulierung von Fragen und die jeweils verfolgte Methode. Er kann z. B. bei einer bestimmten Frage die Teilnehmer allein oder zu zweit nach Draußen zu einem Spaziergang schicken. Davon sollen sie Antworten oder Vorschläge mitbringen. Er entscheidet oder schlägt zumindest vor, dass die Gruppe jetzt plenar diskutiert oder sich in Kleingruppen aufteilt. Er muss also ein ganzes Methodenspektrum mitbringen und es passend zum Thema, zur Energie in der Gruppe und auch zur Tagesleistungskurve einsetzen. Insofern hat ein externer Moderator ein größeres Know-how dafür als der interne Verantwortliche bzw. Chef, der sonst die Besprechung „leiten“ würde.

Der Nutzen von externer Moderation

Es gibt Besprechungen in der erweiterten Geschäftsleitung und auch mit dem Vertrieb, wo es sich lohnt, die Hilfe eines externen Moderators in Anspruch zu nehmen.

  • Zeiteinsparung
  • Ergebnisorientierung für Termine und Verantwortlichkeiten
  • Konzentration auf die Unternehmensprioritäten – ohne vorgefasste Meinungen des intern Verantwortlichen
  • Problemlösungen & Kreativität
  • Mehr Effektivität und eine genaue to-do-Liste mit Verantwortlichkeiten
  • Mehr Motivation der Beteiligten zur nachfolgenden Umsetzung von Entscheidungen.

Anlässe von externer Moderation

Was können wichtige Themen sein?

  • Ein größeres Projekt z.B. ein Neubau, eine Markterschließung, eine Großinvestition, eine geplante Innovation
  • Strategiebesprechungen
  • Jahreszielplan
  • Außendiensttag

Ergebnisorientierte Moderation statt Diskussion

Um einen zeitsparenden Ablauf zu erreichen muss die mehrfache Wiederholung der Argumente durch die Teilnehmer („Recycling von Argumenten“) unterbunden werden. Hinzu kommt eine Zeiteinteilung nach den vereinbarten Unternehmensprioritäten, um z.B. zu vermeiden, dass über einen Garagenanbau von 10 T€ länger als über eine neue Maschine von 100 T€ gesprochen wird. Und zuguterletzt geht es um die Erarbeitung von Ergebnissen und Entscheidungen mit glasklaren Terminen und Verantwortlichkeiten sowie das Engagement zur Umsetzung. Und unterwegs: kreative Problemlösungen, wo erforderlich.

Ein wichtiges Element dafür ist die Verschriftlichung aller Teilnehmeräußerungen in Kurzform und für alle sichtbar. Das kann mit Beamer oder Flipchart geschehen und erfordert etwas Übung.

Die ergebnisorientierte Moderations-Arbeit Instituts

Bei der Arbeit des Instituts hat sich eine Synthese unternehmerischer Praxis und aktiver Trainings-Techniken ergeben. Sonst lässt sich ein Workshop-Arbeitstag von morgens 7 Uhr bis gegen Mitternacht nicht kreativ durchhalten. Auch bei Tagesworkshopsbzw. -besprechungen im Unternehmen wurde uns immer wieder bestätigt, dass dank unserer Moderationstechniken ein höherer Ergebnislevel erzielt wurde, indem in der vorgegebenen Zeit die Themen intensiver durchgearbeitet wurden. Zugleich wurde auch mehr Motivation zur Umsetzung in den Beteiligten erzeugt. Das hat viel mit Verbindlichkeit zu tun.

Auf Mail-Anfrage können Sie dazu einen ausführlichen Artikel vom Institut erhalten.

Weitere Stichworte zum Thema Moderation
Ziele
Unternehmensvision
Großgruppen

Literatur zur Moderation

Es gibt eine Fülle einschlägiger Literatur, die auch speziell auf die üblichen bunten Karten, Pinwände und Klebepunkte eingeht. Das ist nur die Basis eines möglichen Gebirges von weiteren aktiven Techniken. Besonders zu empfehlen sind folgende Standardwerke

Seifert, Josef, Besprechungsmoderation, GABAL-Verlag

Seifert, Josef, Visualisieren-Präsentieren-Moderieren, GABAL-Verlag