Selbstdisziplin

Selbstdisziplin verlässt den verschlungenen Pfad des geringsten Widerstandes und führt Sie auf kürzesten Weg zum Ziel. Damit sparen Sie in der Summe Kraft und Zeit. Ohne Selbstdisziplin werden viele Versprechungen, die wir uns selbst oder anderen geben, niemals eingelöst. Selbstdisziplin schafft Selbstvertrauen.

Übersicht der nachstehenden Überschriften auf der Seite

Was ist Selbstdisziplin
Beispiele von Selbstdisziplin
Die Ebenen zur Selbstdisziplin
Kategorien von Selbstdisziplin
Wege zur Selbstdisziplin
Systematisches Training von Selbstdisziplin
Das Institut unterstützt Sie beim Aufbau von Selbstdisziplin

Was ist Selbstdisziplin?

Es handelt sich nicht nur um das Geschwisterpaar zur Ausdauer – ist aber doch damit verbunden. Man könnte auch von Beharrlichkeit sprechen. Oder von Konsequenz. Auch das Thema Aufschieberitis, also starten, ist damit eng verbunden.

Symbolische Wasser-Kaskade ohne Verzettelung

Beispiele von Selbstdisziplin

1. Beispiel

Ich nehme mir vor, die Sprache Italienisch zu lernen. Hierzu muss ich neben dem Besuch einiger Kurse, die ich besuche oder schon besucht habe, nun über Monate hinweg täglich mich mit neuen Vokabeln und Grammatik befassen.

2. Beispiel

Ich will pünktlicher und zuverlässiger werden und speziell bei meiner Arbeit mich frühzeitiger mit Projekten befassen und damit anfangen, damit es am Schluss nicht soviel Stress gibt. Zunächst einmal muss ich mich damit befassen, warum ich immer so spät anfange. Irgendwie hat es doch immer auch so geklappt. Welche hindernden Glaubenssätze und Denkmuster haben mich dabei „sabotiert“?

3. Beispiel

Ich nehme mir vor, abzunehmen und 6 kg abzuspecken. Dies soll meine körperliche Attraktivität verbessern und mir den nächsten Halbmarathon erleichtern. Das wird nicht ohne Selbstdisziplin gehen.

4. Beispiel

Ich bewundere andere Menschen mit Selbstdisziplin, Beharrlichkeit und Ausdauer. Ich möchte von ihnen lernen und schaue genauer hin. Haben diese mit ihrer Selbstdisziplin (in meinen Augen: Pedanterie und Askese) doch eventuell mehr Lebensqualität als ich mit meiner Spontaneität (in deren Augen: Chaos)?

5. Beispiel

Ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht, alles zu Ende zu führen, was ich angefangen habe. Sonst hätte ich keine Achtung vor mir selbst.

Die Ebenen zur Selbstdisziplin

Bei der Selbstdisziplin kommen drei Ebenen des Tipi-Modells ins Spiel:

WollenDürfenKönnen
Zuverlässigkeit und Stressfreiheit sind mir als Wert wichtiger als vermeintliche Spontaneität und mein Improvisationstalent. Für Dinge, die mir im Rahmen meiner Werte wichtig sind, kann ich ziemlich leicht Selbstdisziplin entwickeln.Bisher habe ich gedacht, dass die notwendigen Techniken für Selbstdisziplin meine Freiheit einschränken. Ich habe gedacht, dass ich mit Selbstdisziplin verzichten muss. Ich dachte, Disziplin ist was für ganz trockene Menschen. Ich habe kein Selbstvertrauen.Das ist die Ebene der Fähigkeiten, Stärken, Kompetenzen:   Ich muss brauche nur einige neue Techniken lernen, einige neue Gewohnheiten annehmen. Die richtigen „Zapfstellen“ für Energie anfahren.
3 Ebenen aus dem Tipi-Modell

Kategorien von Selbstdisziplin

Die verschiedenen Beispiele zeigen auf, dass sich komplexe Themen damit verbinden. Es gibt sicher Bereiche, wo ich leichter Selbstdisziplin praktizieren kann: Wenn mir etwas ganz wichtig ist (Werte).

Worum handelt es sich bei Selbstdisziplin nicht? Wenn Sie bei einer Umfrage angeben, dass Gesundheit Ihr wichtigster „Wert“ ist. Sie leben aber überhaupt nicht danach: ernähren sich falsch, fahren mit dem Auto zum Bäcker die 500 m, haben Übergewicht (fast 50 % der Deutschen, die Männer mehr, die Frauen etwas weniger). Da könnte man auch eher von mangelnder Integrität sprechen – Sie sagen etwas anders, als sie leben.

Wege zur Selbstdisziplin

  • Aus Veränderungen, Akzeptanz, Verarbeitung (das Schicksal stellt uns vor Herausforderungen)
  • Aus der eigenen Lebensvision, aus Zielen – dort gewinnen wir die Energie, die Selbstmotivation.
  • Vorbilder sind hilfreich.
  • Der Austausch mit Gleichgesinnten eröffnet neue Perspektiven.
  • Die Techniken des Zeitmanagements können kleine Fortschritte und Erleichterung bringen, aber ich muss doch etwas tiefer gehen.
  • Arbeit an den Glaubenssätzen, wobei der tiefste Glaubenssatz, der dabei eine Rolle spielt: warum sind wir auf der Welt? Etwa um darin bestimmte Sachen zu lernen und zu erledigen, weil ich eine Verantwortung haben, auch z.B. für meinen Körper, meine Familie, mein Team?

Systematisches Training von Selbstdisziplin – Workshop

Dies ist in Workshopform (1 Tag) mit begleitendem Coaching ein Trainingsprogramm in 7 Schritten zum Start:

  • Persönliche Ziele – aus dem Träumen und den Emotionen heraus, in Verbindung mit unseren Werten
  • Auswahl und Entscheidungen, Prioritäten setzen
  • In Handeln kommen – Techniken der Zeitplanung, Vorgehensplanung und kleine psychologische Tricks zur Selbstüberwindung
  • Arbeit an hindernden Glaubenssätzen und Denkmustern
  • Energie tanken – die Zapfstellen anfahren
  • Erfolge kontrollieren – mit der Checkliste Persönliche Veränderung
  • Neue Gewohnheiten stabilisieren

Die Arbeit des Instituts zur Unterstützung / zum Ausbau Ihrer Selbstdisziplin

Dies ist ein Versuch, einen sehr komplexen Begriff abzuhandeln. Die Arbeit des Instituts hat genau Persönliches Wachstum jedes Teilnehmers auch in den firmeninternen Workshops zum Ziel. Selbstdisziplin ist dabei eine wichtige Kategorie, weil wir arbeitsteilig organisiert sind und uns auf die Kollegen und Mitarbeiter verlassen müssen.

Weitere Stichworte zum Thema Selbstdisziplin

Ebenen (Tipi-Modell)
Werte
Persönliches Wachstum
Ziele

Literatur zur Selbstdisziplin

Stollreiter, Marc/Völgyfy, Johannes, Selbstdisziplin, Handeln statt aufschieben, GABAL Verlag, Offenbach